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London – Food and the City

Jedes Jahr freue ich mich wirklich sehr auf meinen Geburtstag. Denn seid vielen Jahren fahren mein Mann, der übrigens am gleichen Tag Geburtstag hat wie ich,  in den Kurzurlaub. Meistens wird es eine Städtereise innerhalb Europas und schon sehr lange sollte es mal wieder London sein. In diesem Jahr war es nun so weit. Die Kinder haben wir auch gleich mit eingepackt, unser Geburtstag fiel in die Ferien.

London Ende März kann ja wettertechnisch schwierig sein, war es leider auch. Aber London ist eine fantastische Stadt, die auch mit auch bei Schmuddelwetter genießen kann. Wie sagte uns der Guide im Tower of London so schön: You´ve booked the hole Experience included the typical London Weather…good choice …

Zum Glück änderte sich das Wetter in den nächsten Tagen. Der starke Regen hörte auf und wir konnten den quirligen Portobello Market in Notting Hill besuchen. Samstags findet man hier Antiquitätenstände, Second Hand Klamotten und eine Vielzahl an Streetfood Ständen. Nichts für Vegetarier, aber sehr lecker fand ich die  Chorizo-Halloumi-Pfanne mit Zwiebeln…köstlich.

Nach dem Trubel auf dem Portobello Market ging es weiter nach Kensington, genauer Kensington Palace. Ein bisschen royales Flair gehört doch in London auch dazu ;). Vom Portobello Market ist der eigentlich recht unscheinbare Palast fussläufig zu erreichen. Der Palast wird heute noch teilweise bewohnt, ein großer Teil ist jedoch für die Öffentlichkeit zugänglich. Neben historischen Räumen aus der viktorianischen Zeit ist auch eine Diana-Fashion-Ausstellung zu besichtigen.

Das eigentliche Highlight für mich war aber der wunderschön angelegte Palastgarten. Bis vor wenigen Jahren, war dieser Garten nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Heute kann man ihn besichtigen und obwohl noch nicht viel Grün zu sehen war, kann man erahnen wie wunderschön es dort im Sommer sein muss.

An einem Verkehrsmittel in London kommt man nicht herum. Die U-Bahn! Wie hatten manchmal das Gefühl uns mehr unter der Stadt aufzuhalten als oberhalb. Aber London ist nun einmal riesengroß und um von A nach B zu kommen, gibt es keine schnellere Alternative. Nach einer Woche London sind wir wie die Londoner durch die “Tube” geflitzt und mussten nicht mal mehr auf unseren Plan schauen.

Von der Station Baker Street aus ging es zu Madame Tussaud. Auf jeden Fall ein Muss wenn man zum ersten mal in London ist. Denn hier steht das Original seit 1884.

Kate und ich haben uns übrigens wegen der Garderobe farblich abgesprochen, ist doch klar ;).

Ein weiterer U-Bahnhof hat es besonders meinem Sohn angetan. Wer von euch Harry Potter gelesen oder gesehen hat, der kennt natürlich den Bahnhof 9 3/4 auf dem die Abenteuer von Harry Potter begannen.

An der King`s Cross Station wurden Teile der Bahnhofsszenen gedreht und natürlich können sich eingefleischte Potter-Fans auch mit dem Kofferwagen fotografieren lassen. Bringt allerdings Zeit mit, 2-3 Stunden Wartezeit sind normal.

London-City ist vollgepackt mit Sehenswürdigkeiten, ob Picadilly Circus, London Eye, das wunderschöne Kaufhaus Harrods, das Parlamentsviertel mit Big Ben und der Westminster Abbey nebenan. Weil das alle anderen Touristen auch wissen, ist es gerade dort meistens unglaublich voll. Meine Empfehlung daher, versucht schon von zu Hause aus euch Tickets zu besorgen. Vor Ort ist eigentlich an allen Sehenswürdigkeiten mit langen Schlangen und Wartezeiten zu rechnen.

Wer die asiatische Küche mag, für den lohnt ist ein Abstecher nach Chinatown. Hier findet ihr eine gute und für Londoner Verhältnisse preiswerte Gerichte. Empfehlen kann ich euch das Joy King Lau. Ein relativ kleines Restaurant, dass sich aber über 3 Stockwerte zieht. Als wir eintrafen war es sehr gut gefüllt, vor Allem mit einheimischem Publikum. Das ist für ein Restaurant immer ein ganz gutes Zeichen. Auf der Karte gibt es sehr gute Dim Sum und abwechslungsreiche Menüs aus denen man wählen kann.

Für einen echten Foodie ist ganz klar, kein Besuch in London ohne bei Jamie Oliver essen zu gehen. Mittlerweile hat er neben seinem berühmten “Fifteen” diverse Restaurants eröffnet. So zum Beispiel “Jamie`s Italian”. Ein rustikal italienisch ausgerichtetes Restaurant.

Die Karte ist innovativ und abwechslunsgreich und sprengt auch nicht den Geldbeutel. Meine Antipasti und die Ravioli, gefüllt mit Tintenfisch in einer Tomatensauce waren köstlich. Das Ambiente ist rustikal und gemütlich, man fühlt sich gleich wohl. Auch der Service war aufmerksam und das Essen kam nach der Bestellung zügig. Also ganz klar eine Empfehlung von mir.

 

Fast eine Woche waren wir in London und wie erwartet haben wir trotzdem nicht alles gesehen, was eigentlich auf unserer Sightseeing- Liste stand. Aber das ist auch ganz gut so, ein Grund mal wieder der Metropole an der Themse einen Besuch abzustatten und dann vielleicht mit etwas mehr Sonnenschein.

 

Viele Grüße

Anett

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