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Kopenhagen – klein, fein und ganz viel hygge

Von hygge habe ich vor einiger Zeit zum ersten mal gehört. Es ist die  dänische Umschreibung für Geborgenheit, Glück und einfach ein gutes Gefühl. Gerade in unserem stressigem Alltag kann doch jeder ein Stückchen hygge gebrauchen und wie sympathisch ist ein Land, das für dieses Wohlgefühl sogar einen eigenen Begriff hat.

Ich wollte mich auf meinem Wochenendtrip nach Kopenhagen selber überzeugen, wieviel hygge ich entdecken kann. Obwohl Kopenhagen eine eher kleine Stadt mit 500.000 Einwohnern ist (von denen gefühlt jeder Fahrrad fährt) gibt es doch viel zu entdecken . Alle Entdeckungstouren kann man gut zu Fuss, bzw. eben mit einem Fahrrad bestreiten.

Unser Hotel lag im Stadtteil Vesterbro. Früher ein Rotlicht-und Industrieviertel,  hat es sich zum Szene- und Trendviertel entwickelt. Hier findet ihr Bars, Restaurants, Galerien und einen  Streetfoodmarkt. Der Markt im Meatpackingdistrict ist der größte und auch bekannteste in Kopenhagen. Jedes Jahr ab April findet er wöchentlich statt und bietet wirklich für jeden Geschmack etwas. Ob mexikanisch-peruanische Fusionsküche oder dänische Hausmannskost, dass Angebot ist groß, bunt und lecker. Meine Empfehlung: Pommes in Entenfett ausgebacken…schmecken unglaublich lecker.

Vesterbro

Und wenn wir schon mal beim Essen sind, Smörrebröd darf natürlich nicht fehlen, sollte man in Kopenhagen sein. Smörrebröd ist mehr als nur ein Schnittchen mit Belag. Ich war sehr beeindruckt wie kreativ man das dünne Schwarzbrot belegen kann.  Viele Restaurants rühmen sich  damit, das beste Smörrebröd zu haben. Eine Institution in Kopenhagen ist das Smörrebröd von Hallernes.  Ganz günstig ist es dort nicht, aber es lohnt sich. Ich fühle mich wie im Smörrebrödhimmel.

Hallernes Smörrebröd

Das Hafenviertel Kopenhagens gehört mit zu den schönsten Sehenswürdigkeiten. Natürlich auch wegen der kleinen Meerjungfrau, die hier nun schon seid 1911 auf den Hafen schaut und das Wahrzeichen Kopenhagens überhaupt ist.

englische Kirche am Hafen

kleine Meerjungfrau

Oper Kopenhagens im Hafen

Nyhavn ist so hübsch anzusehen mit seinen bunten Häuserfassaden und dank der vielen Restaurants und Cafés, ist es ein beliebtes Viertel zum Ausgehen und Flanieren. Hans Christian Andersen hat, so sagt man, in jedem der bunten Häuschen einmal gewohnt.

Nyhavn

Und wenn man schon mal in Dänemark ist, dann darf ein wenig königlicher Glanz nicht fehlen. Das Stadtschloss der Königsfamilie ist Schloss Amalienborg. Es ist zentral gelegen. Wir hatte  Glück und waren genau zur Wachablösung am Schloss .

Wachablösung am Schloss Amalienborg

 

Schloss Amalienborg

Ein weiteres Schloss ist Schloss Rosenborg. Direkt neben dem botanischen Garten gelegen, ist es in einen schönen Lustgarten eingebettet. Das im Renaissance-Stil erbaute Schloss ist absolut sehenswert, allein schon wegen der Schatzkammer im Keller der Schlosses. Es glitzert und glänzt dort in allen Ecken .

Schloss Rosenborg

3 Tage waren wir in Kopenhagen und wir haben ganz viel hygge gefunden, bei unserem Besuch in dieser wirklich kuscheligen Stadt. Und wir werden bald wieder auf ein kleines Smörrebröd nach Dänemark fahren :). Ein Besuch in Kopenhagen entschleunigt und das kann doch jeder von uns gebrauchen, oder ?!

Liebe Grüße

Anett

 

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