Frühstück, Brot & Brötchen

Knuspriges Granola-Müsli

Wenn ich  morgens aufstehe, dann beginnt mein Tag immer mit einer Tasse grünen Tee. Ohne ihn geht gar nichts und mein Frühstück besteht meistens aus selbstgemachtem Joghurt, Früchten und einem knusprigen Granola. Ich bin bekennender Müslifresser und ich gehöre eindeutig ins Team Granola und nicht ins Team Porridge. Porridge ist mir einfach zu labberig, ich mag es knackig und frisch.

Vollkommen erstaunt bin ich immer, wenn ich die große Auswahl an Fertigmüslis im Supermarktregal sehe und noch erstaunter, wenn ich auf die Inhaltsstoffe schaue. In jedem dieser Müsli, egal ob herkömmlich oder Bio, stecken Unmengen an Zucker. Dabei gibt es nun wirklich nichts Einfacheres, als sich sein Lieblingsmüsli selber zusammenzustellen. Das ist nicht nur gesünder, es schmeckt auch besser, weil man sich das Müsli ganz nach den eigenen Vorlieben zusammenstellen kann.

So ein Müsli ist ein echtes Kraftpaket, wenn es um gesunde Inhaltsstoffe geht. Die Grundlage bilden immer Getreideflocken, ob nun Haferflocken, Dinkelflocken, oder Buchweizenflocken, schmeckt alles ganz fein und ist natürlich super gesund. Haferflocken sind sowieso ein echtes Superfood. Sie halten lange satt, senken den Cholesterinspiegel und da sie sogar mehr Eisen als Fleisch enthalten, sind sie gerade für die vegane Ernährung ein wichtiger Baustein.

Zu den Flocken kommen nun Nüsse und Kerne. Auch hier könnt ihr ganz nach euren Vorlieben wählen. Walnüsse, Haselnüsse, rein kommt, was schmeckt. Nüsse und Kerne sind für eine ausgewogene Ernährung unerlässlich, sie sind wirklich Superfood. Apropos Superfood… Chiasamen, Gojibeeren & Co kommen definitiv nicht in mein Granola-Müsli. dafür ist die CO2 Bilanz dieser Trendlebensmittel einfach zu schlecht. Auch wir haben einheimisches Superfood, welches problemlos mit Chia und Konsorten mithalten kann.

Leinsamen ist zum Beispiel reich an Omega-3-Fettsäuren, fördern die Verdauung und reduzieren Heißhungerattacken und sie sind ein regionales Produkt. Sowieso sollten wie viel mehr Kerne und Nüsse essen. So ein Müsli ist dafür eine gute Gelegenheit.

Damit das Müsli einen schönen Crunsh bekommt, kommen  zu den Flocken, Kernen und Nüssen noch Öl und etwas Honig. Dann geht es in den Backofen. Nach der Backzeit das Müsli gut abkühlen lassen, erst dann wird es fest und knusprig. Nun könnt ihr noch nach Belieben Trockenfrüchte, Kokosraspeln oder Schokostücke unterrühren. Ich mag gepufftes Amaranth sehr, es schmeckt leicht nach Popcorn.

Im Schraubglas hält sich das Müsli eigentlich ewig, aber soweit wird es nicht kommen. Dafür ist es einfach zu lecker ;). Das Müsli schmeckt fantastisch mit frischem Obst zu Joghurt, Quark oder einfach in Milch gerührt.

 

Granola-Müsli aus dem Backofen

Zutaten

  • 500 g Haferflocken oder Dinkelflocken
  • 100 g gemischte Nüsse, grob gehackt
  • 20 g Leinsamen
  • 30 g Kerne (Sonnenblume, Kürbiskerne)
  • 2 TL gem. Zimt
  • 100 ml neutrales Pflanzenöl
  • 2 EL Honig oder Agavendicksaft

Anleitungen

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten miteinander vermischen.

In einem kleinen Topf das Öl zusammen mit dem Honig erhitzen, bis sich der Honig aufgelöst hat. Den Topf sofort vom Herd ziehen.

Das Öl zu den trockenen Zutaten geben und alles gut miteinander vermischen.

Das Müsli auf einem Backblech geben und glatt streichen. Im Backofen bei 170 Grad 25-30 Minuten backen lassen. Nach der Hälfte der Zeit einmal durchmischen.

Nach dem Backen das Müsli gut auskühlen lassen und in ein luftdicht verschlossenes Glas füllen.

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