Fleisch

Gyozas mit Hackfleisch und Garnelen

Es gibt ja so Gerichte, die man immer essen könnte. Dazu gehören für mich ganz eindeutig Goyzas. Die kleinen Teigtaschen aus Japan schmecken mir unglaublich gut und im Unterschied zu chinesischen Dumplings braucht man für die Herstellung der Gyozas keinen Dampfkorb. Man kann sie ganz einfach in einer großen Pfanne zubereiten.

Beim Teig für die Goyzas mache ich es mir etwas einfach. Ich kaufe den fertigen Teig tiefgekühlt im Asia-Shop. Es ist wirklich praktisch den Teig immer vorrätig zu haben, denn beim Füllen der Teigtaschen kann man kreativ werden und so auch Gemüse-oder Fleischreste gut verwerten.

Meine Lieblingsfüllung besteht aber aus Schweinehack und Garnelen. Also eine ganz klassische asiatische Füllung. Die Füllung sollte schon ein paar Stunden vor dem Servieren gemacht werden, denn dann können sich die asiatischen Aromen, die durch die Gewürze entstehen, gut entwickeln.

Das Füllen der Taschen ist etwas fummelig, achtet darauf, dass eure Finger immer etwas feucht sind, dann klebt der Teig nicht so stark. Die Gyozas können auch super vorbereitet werden. Alle gefüllten Teigtaschen auf einem mit Mehl bestreuten Teller legen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und in den Kühlschrank stellen. Die Goyzas bleiben so ein paar Stunden frisch.

Für das Anbraten und Dämpfen braucht ihr eine große Pfanne mit einem Deckel. Die kleinen Lenkerdinger werden nämlich auf der Unterseite erst knusprig angebraten und dann in einem Fond (hier habe ich Geflügelfond benutzt) gedämpft.

Dumplings oder auch Goyzas werden mit einem Dip aus einem braunem chinesischem Essig und Sojasauce gegessen. Solltet ihr den braunen Essig nicht haben, dann kann ich euch nur empfehlen im Asia-Shop ihn zu besorgen. Er schmeckt unglaublich gut zu Dumpings aller Art und es gibt geschmacklich eigentlich keine Alternative in unserem normalem Essigregal im Supermarkt.

So meine Lieben ich hoffe ihr habt jetzt auch etwas Lust auf Goyzas bekommen, denn jetzt gehts zum Rezept!

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Gyozas mit Hackfleisch und Garnelen

Für 16-18 Goyas braucht ihr

Zutaten

16-18 Wan Tan Blätter, rund (TK im Asia Laden)

250 g Schweinehack

6 - 8 Garnelen,(TK, vorgekocht )

2 Stangen Frühlingslauch

1 TL geriebenen Ingwer

2 EL Sojasauce

1 TL Fischsauce

1 TL Sesamöl

100 ml Geflügelfond

Für den Dip

3 EL brauner chinesischer Essig (Asia-Laden)

1 TL Sojasauce



Die Wan Tan Blätter auftauen lassen und dann mit einem feuchten Tuch abdecken.

Für die Hackmasse die Garnelen klein schneiden, den Lauch fein hacken. Hackfleisch mit Garnelen, Frühlingslauch, Ingwer, Sojasauce, Sesamöl, Fischsauce zu einer homogenen Masse kneten. Eventuell mit etwas Salz abschmecken. Hack-Garnelen-Masse im Kühlschrank für etwa 1-2 Stunden ziehen lassen.

Die Wan Tan Blätter vorsichtig, am besten mit nassen Fingern auf eine feucht Unterlage legen. Pro Blatt etwa 1 TL Füllung mittig auf das Blatt setzen. Mit einem feuchten Finger einmal um den Rand des Blattes fahren und das Blatt über die Füllung klappen. Die Ränder nun gut andrücken, damit sie später nicht aufgehen.

Die Goyas auf eine bemehlte Platte legen und bis zur Weiterverarbeitung mit einem feuchtem Tuch abdecken.

In einer großen, beschichteten Pfanne mit Deckel etwas Sesamöl erhitzen. Die Teigtaschen kreisförmig in das Öl setzen und bei hoher Temperatur anbraten. Die Unterseite sollte schön braun und knusprig sein.

Nun den Geflügelfond dazugeben und sofort mit dem Deckel verschließen. Achtung, das kann eventuell spritzen. Die Temperatur jetzt etwas drosseln und die Goyzas für etwa 3 Minuten dämpfen. Dann den Deckel abnehmen und weiterarbeiten, bis die restliche Flüssigkeit verdampft ist. Das dauert etwa 1-2 Minuten.

Für den Dip den braunen Essig mit etwas Sojasauce verrühren und zu den fertigen Goyzas servieren.


Tipps

Für die vegetarische Variante könnt ihr Garnelen und gehackte Wasserkastanien verwenden.

Wer kein Schweinehack mag, kann es problemlos durch Geflügelhack ersetzen.


Guten Appetit und liebe Grüße

Anett

 

 

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4 Comments

  • Reply
    Lissi
    Februar 18, 2018 at 8:46 am

    Guten Morgen, liebe Anett!
    Deine Goyzas sehen so unglaublch lecker aus. Das Rezept habe ich ausgedruckt und werde es nächste Woche nachmachen.
    Lieben Gruß
    Lissi

    • Reply
      Anett
      Februar 18, 2018 at 8:55 am

      Liebe Lissi,

      ja sie sind wirklich lecker und das Problem ist, dass egal wieviel ich mache,
      es sind immer zu wenig 😃
      Bin auf dein Feedback gespannt, wie sie dir schmecken.

      Herzlichste Grüße
      Anett

  • Reply
    Michaela Mahler
    Februar 18, 2018 at 9:03 am

    Das hört sich lecker an. Ich habe Gyozaz gerade erst in Thailand auf einem Food-Market kennengelernt!

    • Reply
      Anett
      Februar 18, 2018 at 9:49 am

      Danke liebe Michaela,

      sind sie nicht lecker, die kleinen Dinger ?!

      Und man kann sie wirklich ganz easy selber machen.

      Liebe Grüße
      Anett

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